Buchweizen

Buchweizen "Superfood" für Diabetiker?

Wusstes du, daß Buchweizen kein Getreide ist, und auch kein Gluten enthält?

Trotzdem besitzt er viele wertvolle Inhaltsstoffe und kann in der glutenfreien und  diabetischen Küche gut genutzt werden.

Ursprünglich stammt es aus der südrussischen Steppenregion. 

Der leicht bittere Geschmack und die graue Farbe verhindern das Buchweizen in der deutschen Küche verwendet wird.

Aber wegen der positiven Wirkung der Inhaltsstoffe, lohnt es sich, die Körner in den Speiseplan mit einzubeziehen.

Wichtig bei Glutenunverträglichkeiten: Buchweizen ist kein Bulgur und kein Couscous!

  • was ist Buchweizen?
  • welche Inhaltsstoffe besitzt er?
  • Gesundheitlicher Vorteil/Nachteil
  • Buchweizen in unserer Küche

Wikipedia schreibt:

Buchweizen (Fagopyrum)

ist eine Pflanzengattung in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Die 15 bis 16 Arten sind in Eurasien und im östlichen Afrika verbreitet.

Trotz der Bezeichnung Buchweizen handelt es sich nicht um Getreide, sondern um ein Pseudogetreide, das sich vor allem zur Diversifizierung der Landwirtschaft anbietet, die sonst von den Süßgräsern Weizen, Gerste und Mais dominiert wird. Da die Früchte des Buchweizens glutenfrei sind,[1] spielt deren Mehl eine wichtige Rolle bei der Ernährung von Menschen mit Zöliakie. Die bekannteste Art der Gattung Fagopyrum ist der Echte Buchweizen(Fagopyrum esculentum).

Inhaltsstoffe:

100 g Buchweizen enthalten:

  • Kalorien   341

  • Eiweiß    10 g

  • Fett   1,7 g

  • Kohlenhydrate 71 g

  • Ballaststoffe   3,7 g

Die biologische Wertigkeit übertrifft sogar Dinkel und Hirse. Unter anderem enthält Buchweizen 3 mal mehr Lysin als DInkel und Hirse. Lysin ist eine essentielle Aminosäure und enthält Proteinbausteine.

Buchweizen enthält reichlich Vitamin E, B1 und B2 und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium sowie Kieselsäure.

Diese wichtigen Mineralstoffe sind für Haut und Haare wertvoll.

Buchweizen für Diabetiker!

Speziell für Diabetiker ist Buchweizen besonders hervorzuheben.

Chinesische Forscher ist bei einer Studie mit 1000 Teilnehmern aufgefallen, das in der inneren Mongolei (hier wird sehr viel Buchweizen gegessen) nur 1-2 % der Menschen an Diabetes erkranken.

Darüber hinaus wurde festgestellt, dass bei bereits betroffenen Diabetikern, die regelmäßig Buchweizen aßen, sich der Blutzucker innerhalb von 2 Wochen verbesserte.

Vorsicht! Kinder sollten nur geschälten Buchweizen essen.

Durch den roten Farbstoff in der Schale, kann die kindliche Haut, in Kombination mit der Sonne, empfindlich reagieren.

Buchweizen in der Küche

Ich habe meinen Salat wie folgt zubereitet:

  • Eine kleine Tasse Buchweizen im Topf ca. 5 Min angeröstet
  • dann 1:2 mit Wasser aufgegossen
  • nach dem ersten Aufkochen den rosa Schaum abschütten
  • wieder frisches Wasser dazu geben 
  • ein Teelöffel Salz ins Kochwasser geben
  • ungefähr 10 Minuten köcheln
  • ausschalten und nachquellen lassen

Anschließend in eine Schüssel geben und  je nach Gusto mit Tomaten, Paprika, Gurken, Kräuter, Zwiebel, Knoblauch, Essig und Öl anrichten.

Ich habe noch weiße Bohnen dazu gemischt, da ich sie so sehr liebe und sie auch wunderbar sättigen. 

Den abgekühlten Buchweizen dazu mischen und fertig ist ein vollwertiges Gericht!

Werbung. Welchen Buchweizen habe ich gekauft:

Buchweizen

bin sehr zufrieden damit. Demnächst werde ich den Buchweizen auch keimen und hier berichten. 

Diese Keimgläser sind auch super.

Auf der folgenden Web-Seite habe ich ein paar sehr schöne Rezepte gefunden und die ich euch nicht vorenthalten möchte:

http://www.buchweizen-infos.de/rezepte.html

3 Gedanken zu „Buchweizen

  • Mai 28, 2019 um 11:16 am
    Permalink

    Habe Buchweizen erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt und damit Kuchen gebacken, Ergebnis nicht voll befriedigend, weil der Bisquitteig nicht aufging.
    Buchweizenkascha aber sehr lecker.
    Nur suche ich für Tortelettes ein Rezept für Diabetiker.

    Antwort
    • Mai 28, 2019 um 11:57 am
      Permalink

      Liebe Monika,
      ja Buchweizen ist schwierig. Gerade zum Backen. Ich verwende ihn eher für salzige Speisen.
      Torteletts: Da am besten den Teig aus Vollkorn (Dinkel, Weizen, oder glutenfrei mit Nussmehl, Flohsamen) backen und mit Quark Beeren Mischung füllen.
      Das dürfte den Blutzucker nicht ganz so schnell nach oben jagen. Ich habe ein Rezept bei Oetker gefunden, das hört sich als Basis ganz gut an. Nur den Kuchenteig und den Zucker austauschen und dann dürfte er eher geeignet sein. Als Zucker kann ich dir z.B. Birkenzucker empfehlen.
      Aber alles was mit Kohlenhydraten gebacken wird, treibt den Blutzucker nach oben. Deshalb gleich nach dem Hauptessen essen und danach viel bewegen.
      Viel Spaß beim Backen.
      Schöne Grüße Maria

      Antwort

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