Enzyme

Die Bedeutung und Wichtigkeit von Enzymen

 

Enzyme

Heute möchte ich über Enzyme sprechen.                                                                       

Was genau sind Enzyme? Hier ein kleiner Exkurs zu Wikipedia:

Wiki:

Ein Enzym, früher Ferment, ist ein Stoff, der aus biologischen Riesenmolekülen besteht und als Katalysator eine chemische Reaktion beschleunigen kann. Die meisten Enzyme sind Proteine. Enzyme haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel von Organismen.

In der Medizin spielen Enzyme eine wichtige Rolle. Viele Arzneimittel hemmen Enzyme oder verstärken ihre Wirkung, um eine Krankheit zu heilen. Prominentester Vertreter solcher Arzneistoffe ist wohl die Acetylsalicylsäure, die das Enzym Cyclooxygenase hemmt und somit unter anderem schmerzlindernd wirkt.

Bedeutung von Enzymen in der medizinischen Diagnostik

Die Diagnostik verwendet Enzyme, um Krankheiten zu entdecken. In den Teststreifen für Diabetiker befindet sich zum Beispiel ein Enzymsystem, das unter Einwirkung von Blutzucker einen Stoff produziert, dessen Gehalt gemessen werden kann. So wird indirekt der Blutzuckerspiegel gemessen. Man nennt diese Vorgehensweise eine „enzymatische Messung“. Sie wird auch in medizinischen Laboratorien angewandt, zur Bestimmung von Glucose (Blutzucker) oder Alkohol. Enzymatische Messungen sind relativ einfach und preisgünstig anzuwenden. Man macht sich dabei die Substratspezifität von Enzymen zu Nutze. Es wird also der zu analysierenden Körperflüssigkeit ein Enzym zugesetzt, welches das zu messende Substrat spezifisch umsetzen kann. An der entstandenen Menge von Reaktionsprodukten kann man dann ablesen, wie viel des Substrats in der Körperflüssigkeit vorhanden war.

Im menschlichen Blut sind auch eine Reihe von Enzymen anhand ihrer Aktivität direkt messbar. Die im Blut zirkulierenden Enzyme entstammen teilweise spezifischen Organen. Es können daher anhand der Erniedrigung oder Erhöhung von Enzymaktivitäten im Blut Rückschlüsse auf Schädigungen bestimmter Organe gezogen werden. So kann eine Bauchspeicheldrüsenentzündung durch die stark erhöhte Aktivität der Lipase und der Pankreas-Amylase im Blut erkannt werden.

Enzymnamen

Ob es sich bei einem bestimmten Stoff um ein Enzym handelt, ist recht leicht zu erkennen – wenn sein Name auf -ase endet, ist es eines. Das bestimmt die schon lange international gültige Enzym-Nomenklatur. Zusätzlich gibt der Name des Enzyms auch an, was es tut, oder wie es arbeitet. – so stellen Ligasen (Synthetasen) bestimmte Verbindungen zwischen Stoffen her und fügen sie zusammen während Hydrolasen unter Wassereinsatz bestimmte chemische Bindungen spalten – etwa die Lactase, deren Name verrät, dass sie Milchzucker spaltet.

Insgesamt gibt es einige zehntausend Enzyme, die bekannt sind. Das macht die Nomenklatur dann umgekehrt wieder etwas unübersichtlich – die schiere Zahl katalysierender Stoffe ist einfach zu groß. Um etwas mehr Übersicht zu erhalten, werden Enzyme deshalb von der Wissenschaft in bestimmte Gruppen eingeteilt, und erhalten zusätzlich Nummern. (Wiki)

 

 

Ohne Enzyme gäbe es kein Leben.

  • Enzyme sind die Zündkerzen des Stoffwechsels.
  • Sie sind an allen chemischen Reaktionen und allen Stoffwechsel Vorgängen beteiligt.
  • In unserem Körper sind ungefähr 20000 Enzyme aktiv, aber wissenschaftlich erforscht erst ca. 3000.
  • Man unterscheidet Stoffwechsel-Enzyme und Pflanzen- Enzyme.
  • Stoffwechsel-Enzyme werden vom Körper selber produziert.
  • Es gibt in Enzyme die im Körper gespeichert werden und Enzyme die erst bei Bedarf produziert werden.
  • Unser Körper braucht eine Quelle aus der er seine Körper- Enzyme herstellen kann.
  • Enzyme sind etwas Lebendiges, unser Körper kann nichts Lebendiges aus etwas Totem produzieren.
  • Er kann keine lebendigen Stoffwechsel Enzyme aus toten Nahrungsmittel herstellen. Er braucht dazu eine lebendige Quelle und das sind unverarbeitete, unerhitzte pflanzliche Lebensmittel.

Die besten Enzymquellen:

  • Naturbelassenes Obst
  • Gemüse
  • Kaltgepresste Öle
  • Nüsse
  • Sprossen

Am besten isst du Früchte, Salat und Gemüse vor der erhitzen oder verarbeiteten Mahlzeiten.

So kann der Körper die Enzyme optimal verwerten.

Für die Verdauungsvorgänge ist es optimal und Süßes als Nachtisch macht wieder Appetit.

Ein Tag in der Woche nur Früchte, Gemüse, Salat, Nüsse essen – so werden deine Enzymspeicher schneller aufgefüllt und die Gewichtsabnahme wird beschleunigt.

Der Enzymgehalt ist aber auch abhängig vom Mineralgehalt des Bodens und der Sonneneinstrahlung.

Den höchsten Enzymgehalt, haben vollreife Pflanzen, außer bei Sprossen. Durch den Keimprozess wird der Enzymgehalt von Getreide, Samen und Hülsenfrüchte stark erhöht.

Die enzymhaltigsten Früchte bieten Ananas, Mango, Kiwi und Papaya. Allerdings werden diese in unreifem Zustand geerntet und durch die langen Transportwege und der Lagerung, gehen nochmal wichtige Enzyme verloren.

Natürlich gereiftes, biologisches Obst und Gemüse, ohne lange Transportwege, sollten die Hauptquelle für unsere Enzym- und Vitaminversorgung sein.

Hin und wieder mit südlichen Früchte ergänzen.

Zum Glück kannst du dein Enzymkonto jederzeit wieder auffüllen.

Dein Stoffwechsel und die Fettverbrennung wird beschleunigt, wenn du mehr lebendige, enzymreiche Lebensmittel zu dir nimmst.

Zu große Hitze, Zucker und Weißmehl sind die größten Enzymräuber.

Der isolierte Fruchtzucker, mit dem Getränke und Nahrungsmittel gesüßt werden, ist auch ein Vitamin- und Enzymräuber.

Wenn wir Fruchtzucker in Form von frischem Obst essen, nehmen wir Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Enzyme auf. So macht uns der Fruchtzucker niemals dick.

Frische selbstgemachte! Smoothies mit Wildkäutern, grünem Blattgemüse, Blätter der roten Beete, Kohlrabi, Karotten, Obst und Wasser enthalten sehr viel Enzyme, Mineralstoffe und Vitamine.

Die Blätter der roten Beete enthalten:

3x so viel Magnesium und Eisen

6x so viel Vitamin C

8x so viel Calcium

200x so viel Vitamin A

2000x so viel Vitamin K als die rote Beete selbst!

Wildkräuter wie Löwenzahn, Vogelmiere, Wegerich oder Giersch liefern uns viele Bitterstoffe, die den Stoffwechsel anregen und für die Verdauung wichtig sind.

Anzeichen für Enzymmangel:

  • Übergewicht (ich esse fast nichts und nehme trotzdem nicht ab)
  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit
  • Unregelmäßiger Stuhlgang
  • Schlechte Wundheilung
  • Schwaches Immunsystem (häufig Erkältet)

Stoffwechselbremse:

  • Diäten
  • Bewegungsmangel
  • Abbau von Muskulatur – durch Bewegungsmangel
  • Enzymmangel durch falsche Ernährung

Wenn wir einen Enzymmangel haben, werden die aufgenommenen Kohlenhydrate nicht ausreichend verstoffwechselt und landen dann als Körperfett und unverdaut im

Aufgenommenen Kohlenhydrate sollen durch den Stoffwechsel in Körperenergie (Glucose) umgewandelt werden. Der Körper benötigt dazu Stoffwechsel Enzyme. Wenn er davon aber nicht genügend zur Verfügung hat, wird er nur so viel der aufgenommen Kohlenhydrate in Glucose umwandeln, dass wir es so einigermaßen über den Tag kommen. Den Rest der toten Nahrung wird er entweder als Körperfett einlagern oder es gelangen unverdaute Stoffe in den Dickdarm, wo sie von Darmbakterien unter Fäulnis und Gärung abgebaut werden. Das führt zu Blähungen und Bauchschmerzen.

Wenn der Körper nicht ausreichend Enzyme zur Verfügung hat, kann er die aufgenommenen Lebensmittel nicht richtig verstoffwechseln und es kommt zu den Zeichen des Enzymmangels und dadurch zu Übergewicht.

Da hilft auch ausreichend Sport auf Dauer nicht.

Entscheidend ist! lebendige Lebensmittel zu sich nehmen und tote Lebensmittel meiden.

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