Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker, die Süße aus der Kokosblüte

Edel, hochwertig, lecker und eine gesunde Alternative zum normalen Zucker

Suchst du schon seit längerem nach einer gesünderen Alternative zum normalen Zucker?

Musst du wegen Diabetes auf deine Blutzuckerwerte achten?

Möchtest du langfristig abnehmen, ohne ganz auf Süßes zu verzichten?

Ich kann dir eine vernünftige Alternative anbieten.

Kokosblütenzucker

Der Blogartikel enthält Produktwerbung.

Kokos-Palme. Aus diesen Blüten wird der Kokosblütenzucker gewonnen.

Kokosblütenzucker ist weniger süß als gewöhnlicher Haushaltszucker.

Er hat einen leicht malzigen, karamellartigen Geschmack. Der Hauptbestandteil ist Sacharose (ist ein Disaccharid, das aus einem Molekül D-Fructose 50% und einem Molekül D-Glucose (Traubenzucker) 50% besteht).

Palmzucker hat mit etwa 40 einen niedrigen glykämischer Index.

Ko­kos­blü­ten­zu­cker ist vor allem wegen sei­nem sehr ge­rin­gen gly­kämi­schen Wert be­kannt ge­wor­den. Der gly­kämi­sche Wert eines Le­bens­mit­tels gibt an, wie stark die­ses den Blut­zu­cker­spie­gel an­stei­gen lässt.

Nied­rig-gly­kämi­sche Nahrungsmittel sind für unser Wohl­be­fin­den sehr för­der­lich, da sie kei­nen ra­pi­den son­dern einen lang­sa­men und gleichmäßigen An­stieg des Blut­zu­cker­spie­gels her­vor­ru­fen.

Hoch-gly­kämi­sche Lebensmittel verursachen hingegen einen Ansprung des Blutzuckers innerhalb kürzer Zeit.  Haushaltszucker und viel Lebensmittel, zählen zu den Lebensmitteln die einen hohen glykämischen Index haben.

Hohe Blut­zu­cker­wer­te, die durch hoch-gly­kämi­sche Le­bens­mit­tel her­vor­ge­ru­fen wer­den, lassen die Beta-Zel­len der Bauch­spei­chel­drü­se auf Hoch­tou­ren ar­bei­ten, um die In­su­lin­aus­schüt­tung vor­an­zu­trei­ben.

Die Bauchspeicheldrüse und auch die Körperzellen, werden durch den häufigen Verzehr von Lebensmittel mit hohem glykämischen Index überlastet.

Da kommt dann Insulin ins Spiel.

Das In­su­lin ist dazu da, um den Zucker aus dem Blut in die Zel­len zu be­för­dern und so den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Wird nun nach dem Ver­zehr eines hoch-gly­kämi­schen Le­bens­mit­tels viel mehr In­su­lin aus­ge­schüt­tet, als dies nach dem Ver­zehr eines nied­rig-gly­kämi­schen Le­bens­mit­tels der Fall ist, sinkt der Blut­zu­cker­wert in Kürze auf ein Mi­ni­mum.

Die­ser ge­rin­ge Glu­co­se­spie­gel liegt meist sogar noch unter dem Blut­zu­cker­wert vor der Mahl­zeit.

Zuckerblöcke in Palmblätter

Die­ser Me­cha­nis­mus er­klärt, wes­halb der Ver­zehr von hoch-gly­kämi­schen Pro­duk­ten zur Ge­wichts­zu­nah­me bei­trägt – durch den ge­rin­gen Blut­zu­cker­spie­gel ent­steht näm­lich ein neues Hun­ger­ge­fühl. Die Ach­ter­bahn­fahrt des Blut­zu­ckers nach dem Ver­zehr von hoch-gly­kämi­schen Le­bens­mit­teln führt dazu, dass man im Laufe des Tages au­to­ma­tisch mehr isst.

Ko­kos­blü­ten­zu­cker fördert im Vergleich zu hoch-gly­kämi­schen Süßungsmitteln eine langsamere En­er­gie­aus­schüt­tung, die einerseits länger sättigt und andererseits keine Zu­cker­hochs und -Tiefs verursacht. Daher ist Ko­kos­blü­ten­zu­cker auch besser für Diabetiker geeignet.

Die Kokospalme oder Kokosnusspalme (Cocos nucifera) ist ein tropisches Palmengewächs, an dem die Kokosnuss wächst. Kokospalmen werden seit mindestens 3000 Jahren angebaut. Heute liefert die Kokospalme 8 Prozent des Weltpflanzenölbedarfs und wird auch sonst vielfältig genutzt.

Hier klettert ein Bauer an seiner Kokospalme an einer dünnen Stange nach oben. Ich habe das Bild in Kambodscha (Siem Reap) aufgenommen.

Besitzt Kokosblütenzucker noch Nährstoffe?

Ko­kos­blü­ten­zu­cker weist nicht nur einen nied­ri­gen gly­kämi­schen Wert auf, son­dern er ist außerdem ein sehr nähr­stoff­rei­ches Süßungsmittel. Er ist reich an Ka­li­um, Magnesium, Bor, Eisen, Zink, Schwe­fel und Kup­fer. Auch diese Mineralstoffe und Spu­ren­ele­men­te ma­chen Ko­kos­blü­ten­zu­cker zu einer ge­sünderen Al­ter­na­ti­ve zu herkömmlichem Haushaltszucker.

Natürlich nicht in riesigen Mengen. Aber er stellt eine Alternative zum Haushaltszucker da.

Generell sollte unser Zuckerkonsum drastisch reduziert werden.

Auch die langen Transportwege müssen bedacht sein.

Die Kokospalme bietet den Bewohnern tropischer Küsten seit Jahrtausenden eine hervorragende Nahrungs- und Rohstoffquelle.

Mit ihren Früchten, den Kokosnüssen, als gehaltvoller Nahrung und Getränk (roh oder vergoren), ihrem Holz als Baumaterial für Hütten, ihren Blättern als Dachbedeckung, ihren Fasern zum Flechten von Hauswänden, Körben, Matten, Seilen und den trockenen Kokosnussschalen als Brennmaterial. 

Bevor der Sirup fest wird, füllen ihn die Frauen in selbstgemachte Palmblattförmchen.

Kokosblütenzucker – Nachhaltige Produktion

Ge­ra­de in Bezug auf Ko­kos­fett oder  andere Koksprodukte ent­fa­chen immer wie­der Dis­kus­sio­nen über die Nach­hal­tig­keit der Ko­kos­plan­ta­gen. Es gibt nur we­ni­ge Her­stel­ler, die Ko­kos­pro­duk­te wirk­lich nach­hal­tig und öko­lo­gisch pro­du­zie­ren.

Man soll­te sich daher vor dem Kauf immer bei den Ko­kos­blü­ten­zu­cker­pro­du­zen­ten er­kun­di­gen, ob dies der Fall ist.

Nach­hal­tig ge­führ­te Ko­kos­plan­ta­gen scho­nen den Re­gen­wald vor der Ab­hol­zung, wäh­rend nicht nach­hal­ti­ge Ko­kos­plan­ta­gen meist auf dem Boden eines ehe­ma­li­gen Re­gen­walds an­ge­pflanzt wer­den.

Ein wich­ti­ger Punkt in Bezug auf eine nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­on ist je­doch auch, dass für die Her­stel­lung von Ko­kos­blü­ten­zu­cker die Ko­kos­pal­me nicht ge­fällt wer­den muss. Man be­nö­tigt dem­nach auch we­ni­ger Flä­che, als wenn man stän­dig neue Ko­kos­pal­men an­pflan­zen müss­te.

Eine Ko­kos­pal­me kann für über 70 Jahre Nektar hervorbringen.

Der zuckerhaltige Pflanzensaft der Palmen wird aus den reifen Blütenständen durch Anschneiden gewonnen und in Behältern aufgefangen. Der Saft muss nun zügig weiterverarbeitet werden, da sonst rasch ein Gärungsprozess einsetzt. Nach dem Absieben fester Pflanzenteile und anderer Fremdstoffe wird der Palmsaft zunächst zu einem  Sirup eingekocht. Dieser wird dann in einer offenen Pfanne unter Rühren und Schlagen weiter erhitzt, bis er kristallisiert. Die noch heiße Masse wird zum Auskühlen und Erstarren in flache Formen (z. B. Kokosnussschalen) oder Bambusröhren gefüllt.

Wenn er fest ist, wird er abgefüllt und verkauft.

Sie hat ihn in Palmblätter eingewickelt. Wir haben ihn probiert – durch den karamell artigen Geschmack – sehr leckere Süßigkeit.

Da ich immer wieder von meinen Klienten nach Zuckeralternativen gefragt werde und ich mir persönlich die Herstellung ansehen konnte, empfehle ich Kokosblütenzucker.

Es sollte zumindest ein Bio Siegel haben.

Meine Kambodscha Reise war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Die freundlichen Menschen, zurückhaltend und trotz ihrer schrecklichen Geschichte (unter anderem wurden Schulen in Phnom peng, in Folter Gefängnisse umgewandelt) immer wieder ein Lächeln im Gesicht. Mein Reiseführer hat uns täglich begleitet.

Natürlich haben wir auch Kokosblütenzucker beim Bauern direkt gekauft. Jetzt muss ich natürlich schon nachbestellen.

Falls du einen für dich bestellen möchtest, hier die beiden, die ich am liebsten benutze. Wenn du über diese Button, bestellst bekomme ich eine kleine Provision.

Für mich bestelle ich immer diesen im Glas:

Oder diesen zum Nachfüllen:

Generell sollte das Ziel für uns alle sein: Zucker zu reduzieren!

Viel Spaß beim ausprobieren und

Herzlichen Gruß

Maria

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